12 okt. 2011

Am Anfang war die Liebe


Als Mama das Licht ausblies, wurde es plötzlich dunkel im Zimmer und das Kind fragt spontan: Wohin ist es verschwunden? Wer kann darauf antworten? Warum liegt es in unserer Natur zu fragen?

Möglicherweise ist es sicherer, zu vermeiden, aus dem Weg zu gehen, statt sich zu stellen und zu erforschen. Andererseits entwickeln wir durch das Erforschen und Studieren ein Wissen, dass es uns ermöglicht, Aspekte der Wirklichkeit, die uns Angst machen, zu kontrollieren, oder zu vermeiden.
Angst ist ein grosser Faktor, aber Neugier ist auch gewichtig. Am allergrössten ist die Liebe, sagt man und das stimmt sicherlich, schliesslich ist die Liebe auf irgendeine Weise beteiligt an der ursprünglichen Ursache, für unser Auftauchen in dieser Welt.
Jetzt sind wir hier und was machen wir nun mit dieser Wahrheit? (Wir können natürlich so tun, als wären wir nicht hier, aber das kann nie mehr werden, als eine oberflächliche Lüge und langweilt uns schnell, sollten wir darauf bestehen.)

Wir sind also hier, bedingt durch eine ursächliche Liebe, die uns dazu treibt, zu wachsen, die Welt und die Wirklichkeit kennenzulernen und die uns neugierig und offen macht. Gleichzeitig fühlen wir Angst, die uns zu Kontrolle und Geschlossenheit drängt. Wir verstecken uns und entwicken Machtspiele, Manipulation, Anspruch auf Exklusivität.

Wohin ist das Licht verschwunden?

Wenn das Unbekannte an die Tür klopft, wer wagt dann zu öffnen?

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