Als
Mama das Licht ausblies, wurde es plötzlich dunkel im Zimmer und das Kind fragt
spontan: Wohin ist es verschwunden? Wer kann darauf antworten? Warum liegt es
in unserer Natur zu fragen?
Möglicherweise
ist es sicherer, zu vermeiden, aus dem Weg zu gehen, statt sich zu stellen und
zu erforschen. Andererseits entwickeln wir durch das Erforschen und Studieren
ein Wissen, dass es uns ermöglicht, Aspekte der Wirklichkeit, die uns Angst
machen, zu kontrollieren, oder zu vermeiden.
Angst
ist ein grosser Faktor, aber Neugier ist auch gewichtig. Am allergrössten ist
die Liebe, sagt man und das stimmt sicherlich, schliesslich ist die Liebe auf
irgendeine Weise beteiligt an der ursprünglichen Ursache, für unser Auftauchen
in dieser Welt.
Jetzt
sind wir hier und was machen wir nun mit dieser Wahrheit? (Wir können natürlich
so tun, als wären wir nicht hier, aber das kann nie mehr werden, als eine
oberflächliche Lüge und langweilt uns schnell, sollten wir darauf bestehen.)
Wir
sind also hier, bedingt durch eine ursächliche Liebe, die uns dazu treibt, zu
wachsen, die Welt und die Wirklichkeit kennenzulernen und die uns neugierig und
offen macht. Gleichzeitig fühlen wir Angst, die uns zu Kontrolle und
Geschlossenheit drängt. Wir verstecken uns und entwicken Machtspiele,
Manipulation, Anspruch auf Exklusivität.
Wohin
ist das Licht verschwunden?
Wenn
das Unbekannte an die Tür klopft, wer wagt dann zu öffnen?
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